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Übersicht Autor Datum
Trauung im kleinsten Kreis AndDan 01.04.2010
   Re: Trauung im kleinsten Kreis theo 02.04.2010
      Re: Re: Trauung im kleinsten Kreis AndDan 02.04.2010

Trauung im kleinsten Kreis

Autor: AndDan
Datum: 01.04.2010, 21:55h
Hallo,

mein Mann und ich werden im Mai kirchlich heiraten - wir freuen uns schon sehr darauf!

Wir werden allerdings im sehr kleinen Kreis heiraten: Unsere Trauzeugen mit Partnern und die beiden Kinder meines Mannes aus erster Ehe.

Wie kann man eine Trauandacht auch in diesem Rahmen schön gestalten? Da wir beide viel Kontakt mit der Kirche haben, fallen uns eine Menge schöner und passender Texte ein. Aber ich frage mich, wie beispielsweise die musikalische Gestaltung aussehen kann bei 8 Personen und dem Pfarrer... ???

Und gibt es sonst noch etwas, was wir beachten sollten?
Die Kirche ist übrigens eine kleine, schöne Dorfkirche...

Vielen Dank!

Re: Trauung im kleinsten Kreis

Autor: theo
Datum: 02.04.2010, 13:02h
Hall, AndDan!

> mein Mann und ich werden im Mai kirchlich heiraten - wir freuen uns schon sehr darauf!

Das dürft Ihr auch - Gottes Segen dafür!


> Die Kirche ist übrigens eine kleine, schöne Dorfkirche...

*Neid!* :-)


> Wir werden allerdings im sehr kleinen Kreis heiraten. ... Wie kann man eine Trauandacht auch in diesem Rahmen schön gestalten?

Im Prinzip ist die Form der Trauung ja dieselbe wie vor einem "vollen Haus". Wie weit der Pfarrer, der Euch traut, zur Rücksicht auf das besondere Setting Rücksicht zu nehmen bereit und in der Lage ist, hängt von ihm ab. (Ich gehe einmal davon aus, dass Ihr Euch den Pfarrer schon dementsprechend ausgesucht habt. :-) Dann wird er sicher schon von Ideen für diese auch für ihn außergewöhnliche Feier übersprudeln ...!) Gleiches gilt für den Kirchenmusiker, der sich in so einem Fall vermutlich besser mit einem Keyboard in die Nähe des Altars setzt, als von der weit entfernten Orgelbühne zu spielen. (Vielleicht steht die Orgel in der "kleinen, schönen Dorfkirche" aber auch ohnehin "vorne unten".)

Ein kleiner Gestaltungstipp (aus eigener Erfahrung :-): Ich würde auf jeden Fall auf die sonst obligatorischen Prunkstühle und Kniebänke oder -kissen für das Brautpaar verzichten, mich beim Trauversprechen meinem Partner / meiner Partnerin ganz zu wenden und seine/ihre beiden (!) Hände in Hand nehmen. Sich so von Auge zu Auge (und nicht irgendwie nur verkrampft über die Schulter) das Ja-Wort zuzusagen, ist ein ganz besonderer Moment - versprochen!

theo

Re: Re: Trauung im kleinsten Kreis

Autor: AndDan
Datum: 02.04.2010, 16:36h
Danke, Theo, für die freundliche Antwort und die doch hilfreichen Tips!
"Prunkvoll" wollen wir es ja ganz bewusst nicht, deswegen finde ich den Hinweis zur Trauzeremonie hilfreich. In drei Wochen haben wir unser Traugespräch, wir schmieden schon Ideen für die Zeremonie. Meine beste Freundin, eine unserer Trauzeuginnen, ist Gemeindepädagogin, vielleicht hat sie auch noch Ideen. Ich war/bin einfach unsicher, v.a. wegen der Musik. Allerdings möchte mein Mann noch einen Sänger engagieren, wahrscheinlich für ein irisches Segenslied, der kann uns vielleicht auch so unterstützen...

Danke! Und frohe Ostern!
Andrea


theo schrieb:

> Hall, AndDan!

> mein Mann und ich werden im Mai kirchlich heiraten - wir freuen uns schon sehr darauf!

Das dürft Ihr auch - Gottes Segen dafür!


> Die Kirche ist übrigens eine kleine, schöne Dorfkirche...

*Neid!* :-)


> Wir werden allerdings im sehr kleinen Kreis heiraten. ... Wie kann man eine Trauandacht auch in diesem Rahmen schön gestalten?

Im Prinzip ist die Form der Trauung ja dieselbe wie vor einem "vollen Haus". Wie weit der Pfarrer, der Euch traut, zur Rücksicht auf das besondere Setting Rücksicht zu nehmen bereit und in der Lage ist, hängt von ihm ab. (Ich gehe einmal davon aus, dass Ihr Euch den Pfarrer schon dementsprechend ausgesucht habt. :-) Dann wird er sicher schon von Ideen für diese auch für ihn außergewöhnliche Feier übersprudeln ...!) Gleiches gilt für den Kirchenmusiker, der sich in so einem Fall vermutlich besser mit einem Keyboard in die Nähe des Altars setzt, als von der weit entfernten Orgelbühne zu spielen. (Vielleicht steht die Orgel in der "kleinen, schönen Dorfkirche" aber auch ohnehin "vorne unten".)

Ein kleiner Gestaltungstipp (aus eigener Erfahrung :-): Ich würde auf jeden Fall auf die sonst obligatorischen Prunkstühle und Kniebänke oder -kissen für das Brautpaar verzichten, mich beim Trauversprechen meinem Partner / meiner Partnerin ganz zu wenden und seine/ihre beiden (!) Hände in Hand nehmen. Sich so von Auge zu Auge (und nicht irgendwie nur verkrampft über die Schulter) das Ja-Wort zuzusagen, ist ein ganz besonderer Moment - versprochen!

theo

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Publikationsdatum dieser Seite: 17.05.2010 17:51